Aufbauweiterbildung Systemische Therapie/Familientherapie | SG

Die Aufbauweiterbildung Systemische Therapie/Familientherapie ist ein spezielles Angebot für KollegInnen, die sich nach erfolgter Weiterbildung zum Systemischen Berater/in für das therapeutische Arbeiten weiterqualifizieren möchten.

Die Schwerpunkte des Kurses liegen im Erfahren, Üben und Reflektieren therapeutischer Prozesse in unterschiedlichen Kontexten  sowie in der für die therapeutische Arbeit erforderlichen Selbsterfahrung, die über die berufsbezogene Selbsterfahrung des Beraterkurses hinausgeht.

Dabei kann ein Ziel sein, über die bisherige berufliche Beratungstätigkeit hinaus mehr therapeutische Angebote zu entwickeln z.B. für die Elternarbeit im stationären Kinder- und Jugendhilfebereich. Ziel ist es, die Arbeit einerseits in die verschiedenen beruflichen Felder der TeilnehmerInnen zu integrieren, andererseits klare therapeutische Angebote zu ermöglichen in unterschiedlichen fachlichen Arbeitskontexten.

Die therapeutischen Sitzungen finden z.T. vor Ort, d.h. im Arbeitsumfeld der TeilnehmerInnen statt, können aber auch in den Räumen des Instituts durchgeführt werden. Die KollegInnen führen unter Live-Supervision im Team Therapieprozesse durch, die sie selbst akquiriert haben und sich aus dem alltäglichen Arbeitsprozesses ergeben bzw. mit Paaren und Familien, die sich an unser Institut gewandt haben. Dabei wird das therapeutische Geschehen unter besonderer Berücksichtigung der jeweiligen Kontextbedingungen reflektiert.

Die Sitzungen können auf DVD aufgezeichnet und über das Zwei-Kammer-System begleitet oder durch das „Reflecting Team“ im Beisein und unter Beteiligung des Teams durchgeführt werden.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Interaktion der Klient/innen, zwischen Klient/innen und Therapeut/innen und dem Weiterbildungs-Team. Die Dynamik wird in den Gruppensitzungen bearbeitet und fließt in einen intensiven Team- und Gruppenprozess ein, der der Entwicklung der therapeutischen Identität und Verantwortung dient. Die gemeinsame therapeutische Arbeit wird durch die Reflexion der beruflichen Praxisfelder der TeilnehmerInnen ergänzt. Die Arbeit der KollegInnen wird anhand von Protokollen und DVDs ausgewertet und Perspektiven für die weitere Arbeit werden erarbeitet und durch die Kolleginnen vor Ort umgesetzt.

Besondere Schwerpunktthemen richten sich nach den Arbeitsfeldern der TeilnehmerInnen, finden sich z.B. insbesondere im Feld der besonderen Bedingungen von KJHG-Therapien (aufsuchend und am festen Ort), die ebenfalls im Kursverlauf reflektiert und auch theoretisch untermauert werden.

Die wichtigsten Daten auf einen Blick

Dauer:

24 Monate

Kosten:

215 €/monatl. (+ 70€ Aufnahme- und 120€ Abschlussgebühr)

Beginn:

13. November 2017 (einmal jährlich)

Aufnahmevorausetzungen:

Abschluss als Systemischer Berater/in (SG)

Fachhochschul-oder Hochschulabschluss

mind. zwei Jahre Berufserfahrung in einem beraterischen oder therapeutischen Kontext

Abschlussvoraussetzungen:

kontinuierliche Teilnahme

Falldokumentation

Abschlussarbeit des Teams

Teilnahme am Colloquium

Zertifikat:

Systemische Paar- und Familientherapeut_in (BIF)

Das Zertifikat der Systemischen Gesellschaft (SG) kann mit dem BIF-Zertifikat beantragt werden (Gebühr).

Für Bewerber ohne Abschluss in Systemischer Beratung bieten wir die grundständige Weiterbildung in Systemischer Paar- und Familientherapie an.

Ihre Fragen beantworten wir gern während der Informationsabende oder per E-Mail an: info@bif-systemisch.de

Der nächste kostenlose Infoabend: bitte hier klicken:

Mehr Informationen über die Weiterbildung finden Sie in unserer Übersicht und Broschüre. Hier können Sie das Bewerberformular herunterladen.

Interessenten reichen uns bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen per Mail oder per Post ein.

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