Wochenendseminare

Unser Fortbildungsprogramm besteht aus jeweils zweitägigen Wochenendseminaren. Dazu laden wir Gastdozentinnen und -dozenten aus dem In- und Ausland ein. Die Seminare sind offen für interessierte Kolleginnen und Kollegen, praktizierende Berater und Therapeuten, Supervisoren und Teilnehmer der Weiterbildungen am BIF. Anmeldeformular.

Klicken Sie bitte auf den Seminartitel zum Herunterladen weiterer Informationen als PDF.

11. und 12. November 2017
Werkstatt des Szenischen Arbeitens
Dozent: Götz Liefert

Im Mittelpunkt dieses Seminars stehen bewährte szenische Instrumentarien im Einzel- und Gruppensetting , die wir im Hinblick auf bedeutsame Beratungsanlässe  heranziehen werden. Mit Hilfe szenischer Interventionen werden die damit verbundenen Themen zunächst veranschaulicht. Der Inszenierung des jeweiligen „Ist“ Zustandes werden wir bei Bedarf jeweils eine oder mehrere Zukunftsproben folgen lassen, in denen mögliche Lösungen spielerisch erprobt werden.

Im Seminar lernen wir dazu u.a. folgende szenische Instrumentarien kennen:

· Der psychodramatische Rollentausch als Grundlage szenischen Handelns
· Die Arbeit mit Symbolen und ihre mögliche Überführung in szenisches Handeln
· Das Soziodrama als eine Form des Rollenspiels, welches die kollektiven Themen einer Gruppe oder Organisation bearbeitet
· Die Timeline als Instrument unterschiedlicher Formen der Prozessanalyse


02. und 03. Dezember 2017
Stell dich nicht an, stell auf!
Dozentin: Ruth Sander

Im Prinzip kann man/frau alles aufstellen.

Nur: Wann ist das sinnvoll? Wann möglicherweise kontraindiziert?

Was sind die Unterschiede zwischen Familien-, Organisations-, Supervisions- und Strukturaufstellung?

All diese Fragen und weitere von den Teilnehmenden mitgebrachte werden wir in diesem Seminar nicht nur theoretisch erörtern, sondern durch Beispiele veranschaulichen.

Voraussetzung dafür: Die Teilnehmenden bringen Fallbeispiele mit.

Weitere Voraussetzungen/Kenntnisse sind nicht erforderlich.


9. und 10. Dezember 2017
Narrative Ansätze in der systemischen Therapie
Dozent: Dr. Eugene Epstein

Der narrative Ansatz, bspw. nach der Lehre des Familientherapeuten Harry Goolishian, und die sozialkonstruktionistischen Annahmen Kenneth Gergens stellen Ansätze dar, die diese Entwicklung kritisch hinterfragen. Welche Annahmen, Haltungen und Vokabulare fördern und/oder hindern eine kooperative Zusammenarbeit in der Therapie? 

Anhand von Filmmate­rial, Rollenspielen und Fallbesprechungen werden die TeilnehmerInnen eingeladen, Vorstel­lungen einer post-therapeutischen Welt gemeinsam zu entwickeln, welche die Diversität un­serer Beschreibungsmöglichkeiten kultivieren und Aspekte einer kooperativen therapeuti­schen Haltung veranschaulicht und ausprobiert.


27. und 28. Januar 2018
Erlebnisorientiertes Arbeiten am Lebensfluss

Dozent_Innen: Sabine Holdt und Sebastian Funke (Leipzig)

Das Lebensflussmodell ist ein Leitmotiv der Systemischen Familientherapie und zählt gleichzeitig zu den wichtigsten erlebnisorientierten Methoden. Es ermöglicht den Klient_Innen eine aktive Darstellung von Vergangenheits-, Gegenwarts- und Zukunftsvorstellungen. Die Arbeit mit dem Lebensflussmodell ist sowohl für Einzelpersonen, Paare als auch Kinder und Jugendliche nutzbar. Sie bietet vielfältige Möglichkeiten des Perspektivwechsels, der Erschließung eigener Ressourcen und neuer Entwicklungsimpulse.

Das Seminar beinhaltet Gelegenheiten, eigene Erfahrungen mit der Methode zu sammeln und vermittelt vielfältige Anwendungsmöglichkeiten für die beraterisch/therapeutische Praxis.


Ort und Zeit: Die Wochenendseminare finden im BIF in der Dudenstraße 10 in Berlin-Kreuzberg statt, ganz in der Nähe des Platzes der Luftbrücke. Die Seminare beginnen an beiden Tagen um 9:30 Uhr und enden um 17:00 Uhr.

Anmeldung: Bitte benutzen Sie dafür das Anmeldeformular und überweisen parallel die Seminargebühren. Dieses können Sie uns auch gern ausgefüllt per E-Mail zukommen lassen. Dafür füllen Sie die entsprechenden Felder aus, speichern die PDF-Datei (Datei/Speichern) und schicken Sie diese an uns als E-Mail-Anhang. Die Kosten finden Sie jeweils auf der Seminarbeschreibung.

Kontoverbindung
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE34100205000003072500
BIC: BFSWDE33BER

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